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Stundenkostensatz-Rechner für Hundesalons

Der Stundenkostensatz-Rechner zeigt dir, welchen Umsatz eine produktive Grooming-Stunde mindestens erwirtschaften sollte, damit Fixkosten, gewünschter Unternehmerlohn und eine Reserve abgedeckt werden können.

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Stundenkostensatz-Rechner für Hundesalons

Finde heraus, welchen Umsatz eine produktive Grooming-Stunde mindestens erwirtschaften sollte.

Benötigter Stundenumsatz

Monatlicher Bedarf Reserve Ohne Reserve je Stunde

Für eine belastbare Kalkulation sollten alle betrieblichen Kosten und realistisch produktiven Stunden berücksichtigt werden.

Wie berechnet man den Stundenkostensatz im Hundesalon?

Der Stundenkostensatz ergibt sich nicht aus dem persönlichen Wunschlohn allein. Zuerst muss klar sein, welche monatlichen Kosten der Salon tragen muss und wie viele Stunden davon tatsächlich produktiv mit Kunden belegt werden können. Verwaltungszeit, Reinigung, Einkauf, Telefonate, Pausen, Fortbildung, Urlaub und Terminlücken sind keine voll abrechenbaren Grooming-Stunden.

Der Rechner addiert die monatlichen Fixkosten und den gewünschten Unternehmerlohn. Anschließend kann eine Reserve für Ausfälle, Urlaub, Investitionen oder unerwartete Kosten ergänzt werden. Dieser Gesamtbedarf wird auf die realistisch produktiven Stunden verteilt.

Welche Fixkosten gehören in die Kalkulation?

Typische Fixkosten eines Hundesalons sind Miete, Nebenkosten, Versicherungen, Telefon, Internet, Software, Buchhaltung, Leasing, Finanzierung, Beiträge, Werbung und gegebenenfalls feste Personalkosten. Je nach Betrieb können weitere regelmäßig anfallende Kosten hinzukommen.

Variable Kosten wie Shampoo oder Verbrauchsmaterial können zusätzlich pro Termin in den Hundesalon-Preisrechner einfließen.

Was sind produktive Stunden?

Produktive Stunden sind die Zeiten, in denen tatsächlich eine abrechenbare Leistung für einen Kunden erbracht wird. Ein Salon kann beispielsweise 160 Stunden im Monat geöffnet sein, aber nur 110 oder 120 Stunden davon mit Grooming-Terminen belegt haben. Für die Kalkulation ist die zweite Zahl entscheidend.

Wer zu viele theoretische Arbeitsstunden ansetzt, erhält einen künstlich niedrigen Stundenkostensatz und riskiert, seine Leistungen zu günstig anzubieten.

Warum sollte eine Reserve eingeplant werden?

Im Salonalltag läuft nicht jeder Monat gleich. Geräte müssen ersetzt werden, Termine fallen aus, Fortbildungen kosten Zeit und Geld und auch Krankheit oder Urlaub reduzieren die produktiven Stunden. Eine Reserve sorgt dafür, dass die Kalkulation nicht nur in einem perfekten Monat funktioniert.

Was ist der Unterschied zwischen Stundenkostensatz und Stundenpreis?

Der Stundenkostensatz beschreibt, welchen Umsatz eine produktive Stunde mindestens tragen muss. Der tatsächliche Verkaufspreis einer Leistung kann darüber liegen. Er hängt zusätzlich von Materialeinsatz, Schwierigkeit, Positionierung, Nachfrage, Serviceumfang und gegebenenfalls Umsatzsteuer ab.

Beispiel für einen Hundesalon

Hat ein Salon monatlich 2.500 Euro Fixkosten, soll 3.000 Euro für den Unternehmerlohn erwirtschaften und stehen 120 produktive Stunden zur Verfügung, ergibt sich daraus zunächst ein rechnerischer Mindestbedarf je Stunde. Mit einer Reserve von 15 Prozent steigt der notwendige Stundenumsatz entsprechend. Der Rechner aktualisiert diese Werte sofort.

Wann sollte der Stundenkostensatz neu berechnet werden?

Mindestens bei deutlich steigenden Kosten, veränderten Öffnungszeiten, neuem Personal, Umzug, Investitionen oder einer größeren Änderung der Auslastung. Auch vor einer Preisanpassung ist eine neue Berechnung sinnvoll.

Mit welchen ANIMUR Tools kann ich weiterrechnen?

Auf Basis des Stundenkostensatzes kannst du mit dem Preisrechner einzelne Leistungen kalkulieren. Der Umsatz- und Auslastungsrechner zeigt anschließend, welches Monats- und Jahrespotenzial sich aus deiner Terminstruktur ergibt.

Weitere Vorlagen und Rechner als PDF und Excel findest du im ANIMUR Downloadbereich.

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